Inseln

Inseln„Insula" - „die im (Salz-)Meer Gelegene", ein schöner Name für Land, das rundherum von Wasser umgeben ist. Mit Ausnahme der Erdteile versteht sich, doch diese als Inseln zu bezeichnen, würde uns ja ohnehin fern liegen.

Insel haben viele Namen. Wenn Sie in einem Fluss oder See liegen, bezeichnet man sie oft auch mit Wört (Wörth, Werth) oder Werder. An der deutschen Nordseeküste dagegen gibt es die Halligen, die aus Marschland aufgebaut sind. In Skandinavien gibt es zahlreiche Felsbuckelinseln, die Schären. Noch mehr Bezeichnungen bringen Inseln „in Gruppen", dann haben wir es mit so genannten Archipelen zu tun. Bilden sie dagegen eine Reihe, spricht man von Inselketten.

Rügen übrigens, gelegen vor der pommerschen Ostseeküste, ist die größte deutsche Insel. Mit einer maximalen Länge von rund 52 km (Süd nach Nord), maximalen Breite von 41 km und einer Fläche von über 900 Quadratkilometern.

Die größte Insel der Erde dagegen ist Grönland. Verglichen mit Rügen haben wir es hier mit geradezu gigantischen Ausmaßen zu tun, denn die Fläche Grönlands beträgt rund 2,2 Mio. Quadratkilometer.